12.4.: Debüt als Ottone in Monteverdis L'INCORONAZIONE DI POPPEA am Nationaltheater Mannheim!

Terry Wey, für Fono Forum einer der Besten seines Faches, ist ständiger Gast der wichtigsten Barock-Festivals und arbeitet regelmäßig mit den bedeutendsten Dirigenten dieses Repertoires zusammen. Im Konzert stehen in der Saison 2017/18 Debüts beim Bach Festival Vancouver, mit dem Bach Collegium Japan in der Suntory Hall Tokyo, sowie Solo-Abende bei den Internationalen Barocktagen Stift Melk und beim Festival Winter in Schwetzingen an. Weitere Auftritte u.a. beim Musikfest Stuttgart, im Konzerthaus Wien, bei der J. S. Bachstiftung St. Gallen, beim Festival de Saintes und beim Schleswig-Holstein Musikfestival. In der Oper gibt Terry Wey seine Rollendebüts als Hamor in Händels Jephtha am Hessischen Staatstheater Wiesbaden in einer Neuinszenierung von Achim Freyer, sowie als Ottone in Monteverdis L’Incoronazione di Poppea am Nationaltheater Mannheim. Als Athamas in Floris Vissers spektakulärer Produktion von Händels Semele kehrt er im vierten Jahr in Folge zu den Händelfestspielen Karlsruhe zurück. Die 40stimmige Erfolgs-Performance Spem in alium ist im Juni 2018 bei der Internationalen Orgelwoche Nürnberg zu erleben, und mit Cinquecento ist Terry Wey u.a. in Konstanz, Brno, Wien, Gent und bei der Styriarte Graz zu Gast. Zusätzlich leitet er auf Einladung des kammerorchesterbasel ein Musiktheater-Education-Projekt an einer Sekundarschule in Basel.

 

Terry Wey entstammt einer Schweizer-Amerikanischen Musikerfamilie und erhielt seine Gesangsausbildung als Solist der Wiener Sängerknaben bei Silvija V. Purchar sowie später bei Kurt Equiluz und Christine Schwarz an der Konservatorium Wien Privatuniversität, an welcher er auch Klavier-Konzertfach studierte. Über erste Auftritte mit dem Clemencic Consort fand der junge Preisträger mehrerer Wettbewerbe (u.a. MIGROS-Genossenschaftsbund Zürich, Kärntner-Sparkasse Wörthersee Musikstipendium) rasch Anschluss an die internationale Konzert- und Opernszene. Unter Dirigenten wie William Christie, Thomas Hengelbrock, Marc Minkowski, Konrad Junghänel oder Michael Hofstetter, mit Originalklangorchestern wie The English Concert, Les Arts Florissants, dem Freiburger Barockorchester oder Il Pomo d’Oro war er bei bedeutenden Festivals und Konzertsälen zu Gast, u.a. im Musikverein Wien, im Barbican Centre, in der Wigmore Hall London, im Concertgebouw Amsterdam, im Lincoln Center New York, in der Benaroya Hall Seattle, der Gulbenkian Foundation Lissabon oder in den Philharmonien Köln und Essen. Arien- und Liederabende führten ihn ans Festspielhaus Baden-Baden und ans KKL Luzern.

 

Auf der Bühne interpretierte der Countertenor so unterschiedliche Rollen wie Oberon (Britten: A Midsummer Night’s Dream), Rinaldo (Händel: Rinaldo), Ruggiero (Vivaldi: Orlando Furioso) oder Angel 1/The Boy (Benjamin: Written on Skin) an Häusern wie dem Teatro Real Madrid, dem Theater an der Wien, der Staatsoper Stuttgart oder dem Théâtre des Champs-Elysées Paris, sowie bei den Händel-Festspielen in Halle, Karlsruhe und Göttingen. Dabei arbeitete er u.a. mit den Regisseuren Nicolas Brieger, Pier Luigi Pizzi, Pierre Audi, Luk Perceval, Balázs Kovalik und Floris Visser, aber auch mit freien Theatergruppen wie Nico and the Navigators. Bisherige Höhepunkte bildeten u.a. Jommellis „Betulia Liberata“ bei den Salzburger Pfingstfestspielen 2010 unter Riccardo Muti in der Felsenreitschule Salzburg, die Rolle des Arsamenes in Stefan Herheims gefeierter Inszenierung von Händels Xerxes an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf (2013), sowie sein Debüt unter Nikolaus Harnoncourt in Purcells The Fairy Queen bei der Styriarte 2014. 

 

Daneben führte seine Liebe zur Renaissancemusik zur Gründung des Vokalensembles Cinquecento sowie zu Auftritten mit führenden Ensembles wie dem Huelgas Ensemble, Gesualdo Consort Amsterdam oder Weser-Renaissance. Seine Diskografie umfasst neben zehn CDs von Cinquecento (hyperion) auch Gesamtaufnahmen von Steffanis Niobe (Erato), Albinonis Il Nascimento dell’Aurora (oehms classics), Händels Israel in Egypt (Carus) und Faramondo (Virgin classics), sowie zweimal Bachs H-Moll-Messe unter Marc Minkowski (naïve) und Václav Luks (Accent) und Pergolesis Stabat Mater mit dem Counter-Kollegen Valer Sabadus (oehms classics).  Im Februar 2017 ist seine erste Solo-CD Pace e Guerra mit dem Bach Consort Wien unter Rubén Dubrovsky bei deutsche harmonia mundi erschienen.

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